Lkw-LIS

Regionales Entwicklungskonzept der Flächen für Lkw-Ladeinfrastruktur, gefördert durch das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg

Für die Einhaltung der Klimaschutzziele hat die Elektrifizierung des Straßengüterverkehrs eine bedeutsame Rolle. Der batterieelektrische Lkw wird unter den emissionsfreien Antrieben als bevorzugte Antriebsform der Zukunft angesehen. Dies sind auch die Ergebnisse einer vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg in Auftrag gegebenen „Bedarfs- und Standortanalyse von E-Lkw in Baden-Württemberg“, welche den Bedarf an Ladepunkten für Lkw bis in das Jahr 2035 und potenzielle, zu prüfende Standorte aufzeigt.

Aufgabe der teilnehmenden Regionalverbände ist es, die Standorte gemeinsam mit den Kommunen und Netzbetreibern zu betrachten und den Zeithorizont für eine ausreichende Netzverfügbarkeit zu klären. Darüber hinaus sind die zu prüfenden Standorte mit den regionalen Akteuren wie Unternehmen, insbesondere Logistik und Busverkehr, Ladeinfrastrukturbetreiber, den Kreisen und dem Regierungspräsidium abzustimmen. Im Anschluss sollen sie eine vorläufige Bewertung für jeden Standort der Studie erstellen. Die Ergebnisse des Entwicklungskonzepts können als Grundlage für weitere Entscheidungen sowie die Realisierung und Förderung von Lkw-Ladestandorten dienen.

Die Planungsaufgabe aus dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg ist nicht der formellen Regionalplanung zuzurechnen, sondern ein regionales Entwicklungskonzept i. S. des § 15 Landesplanungsgesetz, § 14 Raumordnungsgesetz, welches nicht bindend sein wird.

Projektlaufzeit
Januar 2026 – Dezember 2027

LKW Ladeinfrastruktur
Visualisierung, KI-generiert, © AG der Regionalverbände Baden-Württemberg